Am Samstag, den 30. Mai 2026, fand im Kun-Tai-Ko Dojo Brannenburg eine Gürtelprüfung im Sôchin Ryu Kobudo statt. Die Teilnehmerinnen kamen aus dem heimischen Dojo und stellten sich unter den Augen der Prüfer Dr. Florian Koller (6. Dan), Herbert Bichler (2. Dan) und Ricardo Weiß (2. Dan) der Herausforderung ihrer nächsten Graduierung.
Den Auftakt der Prüfung bildete das Kumiwaza. Hier mussten die Prüflinge verschiedene Selbstverteidigungstechniken gegen unterschiedliche Angriffe demonstrieren. Zum Einsatz kamen dabei die traditionellen Waffen Kama (Sichel) und Sai gegen Bo (Langstock).
Anschließend folgte das Renzoku-Kumite (Bunkai), bei dem festgelegte Partnerformen mit Kama gegen Bo präzise und technisch sauber ausgeführt werden mussten.
Im dritten Prüfungsabschnitt standen die Kata im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen zeigten komplexe Bewegungsabläufe und überzeugten mit sicherer Handhabung der Waffen Kama und Tonfa (Schlagstock). Dabei wurden sowohl technische Präzision als auch Körperbeherrschung und Konzentration bewertet.
Den Abschluss bildete das Jiyu-Ippon-Kumite. In dieser Disziplin demonstrierten die Prüflinge ihre Fähigkeiten im freien Bahnengehen mit klar definierten Techniken unter Verwendung von Kama und Sai.
Alle Prüflinge überzeugten die Prüfungskommission durch konzentrierte und technisch saubere Leistungen. Elena Sequens und Veronika Zehetner bestanden die Prüfung zum 4. Kyu (Grüngurt) erfolgreich und konnten damit den nächsten Schritt auf ihrem Weg im Sôchin Ryu Kobudo machen. Mit durchweg guten Ergebnissen bewiesen beide, dass sie die Anforderungen der neuen Graduierung souverän erfüllen.